Pfarr-Trio
Pfarrstelle 1: Cappel (dazu Beltershausen)
Pfarrerin Wiebke Eßbach (Pfarrstelle 1/1):
Eine Vorstellung folgt in Kürze
Pfarrer Micha Wischnewski (Pfarrstelle 1/2):
Was mir am Glauben wichtig ist:
Für mich ist Gott nichts Fernes, sondern Gott finden wir in uns. Ich glaube, dass wir mit unserer Seele, unserem Herzen immer mit Gott verbunden sind und deshalb können wir Gott/das Göttliche auch in uns finden. Um dies wahrzunehmen, kann Stille helfen, damit sich das gedankliche Gewirr des Alltags lichtet und wir auf das hören, was sich in unseren Herzen, in unserer Seele regt.
Und so kann Glaube/Spiritualität uns zu dem führen, was in unserem Leben wesentlich ist. Wir kommen bei uns selbst an und kommen damit wieder in Einklang mit uns.
Als Pfarrer möchte ich Räume schaffen, in denen Menschen die Möglichkeit haben, mit dieser Dimension des Lebens in Berührung zu kommen.
Der Meditative Gottesdienst, den ich immer am letzten Sonntag im Monat um 18 Uhr in Cappel feiere, ist so etwas: Ein besinnlicher Gottesdienst mit Liedern aus Taizé, Stille und Kerzenschein. In Cappel bin ich außerdem für den Konfirmandenunterricht zuständig und alle 5-6 Wochen biete ich einen „Gesprächskreis Spiritualität“ im Paul-Gerhardt-Haus an.
Geboren in Norden/Ostfriesland bin ich zum Lehramtsstudium nach Marburg gekommen. Nach dem 1. Staatsexamen mit den Fächern ev. Religion/Sport verspürte ich den Ruf noch weiterzugehen und entschied mich anschließend noch auf Pfarramt zu studieren. Seit Mai 2020 bin ich offiziell Pfarrer in Cappel und Beltershausen und teile mir die Pfarrstelle Cappel I mit Pfarrerin Theresia Zeeden.
Pfarrstelle 2: Cappel, Ronhausen, Bortshausen
Pfarrer Dr. Gernot Schulze-Wegener
Mein Name ist Gernot Schulze-Wegener und ich bin seit dem 1 November 2023 Pfarrer der 2. Pfarrstelle in Cappel.
Ich bin 1962 in Kassel geboren und habe in Marburg und Wien Theologie studiert. Ich bin verheiratet, habe zwei Töchter und zwei Enkelkinder. Nach meinem Vikariat an der Universitätskirche In Marburg und der Fertigstellung der Promotion zum Thema Die Bedeutung der Laien für die Kirche war ich bis 2012 in verschiedenen Orten Pfarrer dieser Landeskirche. Zuletzt 11 Jahre im Markgräflerland südlich von Freiburg. Nun möchte ich meine Erfahrungen, mein Wissen und Können gern in die Pfarrstelle Cappel einbringen. Es wird sehr wahrscheinlich die letzte Phase meines Arbeitslebens sein, die ich mit Freude, Elan und theologischem Fachwissen im Pfarrteam mit meinen freundlichen Kolleginnen und mit zahlreichsten Mitarbeitenden in der Gemeinde gestalten möchte. Dabei soll es nicht nur um die Geschäftsführung oder um die Arbeit im Kindergarten, der Diakoniestation und im Bauausschuss gehen. Das ist die eine Seite pfarramtlicher Arbeit-quasi nach innen hin. Nach außen geht es mir um eine angemessene Repräsentation der Kirchengemeinde als einer für den Ort Cappel wichtigen Institution, die zusammen mit anderen Gruppen und Vereinen das gemeinschaftliche Leben im Ort bereichern und gestalten will. In allem wird es darum gehen, der kirchlichen Botschaft von der bedingungslosen Liebe Gottes zu seiner Welt Gehör zu verschaffen und für die Menschen in religiösen Fragen ein glaubwürdiger Gesprächspartner zu sein. Dass die Kirche bei all dem auch im geselligen Zusammenleben der Menschen im Ort mit all ihren Festen oder Jubiläen (und auch in den kleineren Orten Beltershausen, Borthausen und Ronhausen) ihren Platz hat, erscheint mir ganz selbstverständlich.
Sprechen Sie mich an!
Ihr Pfarrer Dr. Gernot Schulze-Wegener